Der Fontina, einer der am häufigsten kopierten Käsesorten der Welt

Der Fontina, einer der am häufigsten kopierten Käsesorten der Welt

Der Fontina, einer der am häufigsten kopierten Käsesorten der Welt

Der Fontina befindet sich in guter Gesellschaft, zusammen mit anderen italienische Spitzenkäse, in der wenig erfreulichen Rangliste der am häufigsten “gefälschten” Produkte.
Zusammen mit der beruhigenden Nachricht, dass Während der Corona-Pandemie stieg der Export von Käse „Made in Italy“ um 7,51 TP3T., wobei sogar das durchschnittliche Exportwachstum der Agrar- und Lebensmittelbranche von 5,11 TP3T (Ismea-Qualivita-Bericht) übertroffen wird, zeigt sich auch die schlechte Angewohnheit, im Ausland die Namen unserer heimischen Käsesorten kopiert und dabei auch deren Aussehen sowie Geschmacks- und Geruchseigenschaften.
Bei bestimmten Käsesorten hat die Produktion der “Nachahmungen” sogar die der Originale übertroffen. Welche Käsesorten sind am stärksten von “Plagiat” betroffen? Vom Parmigiano Reggiano bis zum Grana Padano, aber auch Provolone, Robiola, Gorgonzola, Pecorino Romano, Asiago und natürlich der Fontina aus dem Aostatal.
In den Vereinigten Staaten beispielsweise stellen einige große Hersteller mit Hilfe italienischer Käsehersteller Fontina und Parmesan her, wobei sie zudem auf enorme Milchmengen und gigantische Produktionsanlagen zurückgreifen können. Wenn man ihnen zuhört, ist der Kampf der italienischen Hersteller in einem Land, in dem Die DOP, also die Produkte mit geschützter Ursprungsbezeichnung der EU, haben keinen Wert. Und so entstehen Nachahmungen. Einerseits gilt zwar der Grundsatz, dass nur erfolgreiche Produkte kopiert werden – eine Tatsache, auf die der Fontina zweifellos stolz sein kann –, andererseits ist der wirtschaftliche Schaden für diejenigen, die wie das Konsortium der Erzeuger und zum Schutz der g.U. Fontina für die Einhaltung der Produktionsvorschriften eintreten, zweifellos beträchtlich.

Nicht nur Nachahmungen aus dem Ausland: Auch aus Italien drohen Gefahren für den Fontina

Die Herstellung von Käsesorten, die dem Fontina sehr ähnlich sind, im Ausland, insbesondere in Ländern außerhalb Europas nicht zur Einhaltung der g.U. verpflichtet, bringt einen Käse auf den Markt, dessen Eigenschaften und Herstellungsverfahren sich deutlich von denen des Fontina DOP unterscheiden. Diese Käsesorten unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht, angefangen bei der als Rohstoff verwendeten Milch bis hin zur handwerklichen Herstellung. Hinzu kommen die einzigartigen Besonderheiten, die sich aus den Merkmalen des Herstellungsgebiets ergeben.

Das seit langem bestehende Problem, mit dem das Konsortium DOP Fontina konfrontiert ist, besteht jedoch in den interne Bedrohungen: von wem beispielsweise in Italien produziert und verkauft wird ein ganz ähnlicher Käse Für den Fontina DOP stellt dies eine weitaus größere Bedrohung dar als die “Großproduzenten” aus Wisconsin, die zwar mit den Fontina-Exporten in die USA konkurrieren können, nicht jedoch auf dem italienischen Markt oder dem EU-Markt im Allgemeinen. Das Bewusstsein beim Kauf gewinnt somit an Bedeutung, da Die Entscheidung des Verbrauchers ist das erste wichtige Auswahlkriterium. zwischen denen, die sich an die Regeln halten, und denen, die stattdessen Abkürzungen wählen, indem sie bekannte und geschützte Produkte nachahmen. .

Wie man Fontina erkennt und sich vor den immer zahlreicheren Nachahmungen hütet

Fontina ist ein Käse mit ganz bestimmten und unverwechselbaren Eigenschaften: Seine Konsistenz variiert zwischen weich und halbhart, je nach Reifezeit. Seine Der Teig ist besonders elastisch, der leicht auf der Zunge zergeht. Die Farbe des Käses im Inneren ist meist strohfarben und schwankt je nach Jahreszeit erheblich, da sich die Ernährung der Kühe ändert.
Eine Besonderheit ist zudem das Vorhandensein von ziemlich seltene Blicke, aber gut sichtbar. Sein Geschmack ist süß, vollmundig und besonders angenehm. Die Rinde ist fest und weist verschiedene Brauntöne auf, von hell bis dunkel bei den stärker gereiften Stücken.
Schon allein aufgrund dieser Eigenschaften lässt sich leicht nachvollziehen, wie es ist nicht einfach, eine originalgetreue “Kopie” anzufertigen dem Original, auch aufgrund bestimmter Eigenschaften, die eng mit dem Herstellungsort verbunden sind. Sollte eine organoleptische Bewertung nicht ausreichen, so weist jedenfalls jede Fontina-Käseform Herkunftsbezeichnungen die durch Prägung auf den Käselaiben angebracht sind und das Akronym CTF (Consorzio Tutela Fontina) sowie eine Identifikationsnummer des Herstellers tragen, zusätzlich zu der Kaseinplakette, mit der alle Käselaibe fortlaufend nummeriert werden. Also von einer Auswahlkennzeichnung, nämlich ein mit unauslöschlicher Tinte auf einer der Seiten des Laibs aufgedrucktes Zeichen, das die Bezeichnung „Fontina DOP“ bestätigt, nachdem strenge Qualitätskontrollen bestanden wurden. Und schließlich ein Verkaufspreis, ein Etikett, das auf der der Marke gegenüberliegenden Seite angebracht ist und zuvor vom Schutzkonsortium genehmigt wurde.

So sehr sie sich auch annähern mögen, den immer zahlreicheren Kopien werden diese Merkmale stets fehlen, die – noch vor den Herstellern – die Verbraucher selbst schützen.